Anwälte können nun Überbrückungshilfen für ihre Mandanten beantragen

Kleine und mit­tel­stän­dige Unter­neh­men, selbst­stän­dige Ange­hö­rige der Freien Berufe und Solo­selbst­stän­dige, die durch die Corona-​​Krise beson­ders belas­tet wer­den, sol­len von Bund und Län­dern beson­ders unter­stützt wer­den.

Was sind die Vor­aus­set­zun­gen für die Bean­tra­gung der Über­brü­ckungs­hilfe?

Muss der Betrieb infolge der Pan­de­mie voll­stän­dig oder zu gro­ßen Tei­len ein­ge­stellt wer­den, kön­nen die Betrof­fe­nen Über­brü­ckungs­hilfe bean­tra­gen. Hier­für muss die Geschäfts­tä­tig­keit zu wesent­li­chen Tei­len ein­ge­stellt sein. Dies ist der Fall, wenn die Umsätze des Unter­neh­mens im April und Mai 2020 im Ver­gleich zu April und Mai des Vor­jah­res um min­des­tens 60 Pro­zent ein­ge­bro­chen sind.

Diese Umsatz­ein­bu­ßen sol­len durch die Über­brü­ckungs­hilfe abge­mil­dert wer­den. Sie kann für die Monate Juni, Juli und August 2020 bean­tragt wer­den und erstat­tet je nach Umfang des Umsatz­rück­gangs bis zu 80 Pro­zent der Fix­kos­ten. So kön­nen bis zu 50.000 Euro pro Monat aus­ge­zahlt wer­den.

Wie bean­trage ich die Über­brü­ckungs­hilfe?

Der Antrag muss von einem soge­nann­ten prü­fen­den Drit­ten ein­ge­reicht wer­den. Dazu zäh­len unter ande­rem Steu­er­be­ra­ter und Wirt­schafts­prü­fer. Neu­er­dings kön­nen auch Rechts­an­wälte die Über­brü­ckungs­hilfe für ihre Man­dan­ten bean­tra­gen. Der prü­fende Dritte muss sich dann im Online-​​Antragsportal regis­trie­ren und kann dort die Über­brü­ckungs­hilfe bean­tra­gen.

Die Frist für die Bean­tra­gung der Zuschüsse wurde nun bis zum 30. Sep­tem­ber 2020 ver­län­gert.

 

Foto : stock​.adobe​.com/​T​a​tjana Bal­zer

Hin­ter­lasse einen Kom­men­tar

Deine E-​​Mail-​​Adresse wird nicht ver­öf­fent­licht. Erfor­der­li­che Fel­der sind mit * mar­kiert.