Mietrecht: Einen massiven Umbau muss der Mieter nicht dulden

Gemäß § 541a Abs. 2 BGB hat der Mie­ter Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Mie­träume zu dul­den. Dazu gehö­ren bau­li­che Ver­än­de­run­gen, die den Gebrauchs­wert der Miet­sa­che nach­hal­tig erhö­hen oder die all­ge­mei­nen Wohn­ver­hält­nisse auf Dauer ver­bes­sern.

Für den Bun­des­ge­richts­hof (BGH) lie­gen keine zu dul­den­den Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men vor, wenn bei einem Miet­ob­jekt unter Ver­än­de­rung des Grund­ris­ses Räume hin­zu­ge­fügt wer­den, die den Cha­rak­ter der Miet­sa­che grund­le­gend ver­än­dern wür­den. In dem Fall vor dem BGH sollte bei einem ver­mie­te­ten Rei­hen­haus ein Win­ter­gar­ten hin­zu­ge­fügt, der Spitz­bo­dens unter Ver­än­de­rung des Grund­ris­ses der Wohn­räume und des Bads aus­ge­baut sowie eine Ter­rasse ange­legt wer­den.

Beschluss des BGH vom 21.11.2017, VIII ZR 28/​17, WuM 2018,

Hin­ter­lasse einen Kom­men­tar

Deine E-​​Mail-​​Adresse wird nicht ver­öf­fent­licht. Erfor­der­li­che Fel­der sind mit * mar­kiert.